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Forschungsprojekte E. Wagner-Durand

(Eine) Archäologie der Angst

Die Emotion Angst im archäologischen und philologischen „Befund“ des Alten Orients

Untersuchung einer vermeintlich anthropologischen Konstante unter vorwiegend archäologischen sowie philologischen Gesichtspunkten anhand von Fallstudien aus dem Alten Orient


Das Forschungsprojekt widmet sich einem in der Archäologie viele Jahre lang weitgehend vernachlässigten Bereich
[i]: den menschlichen Emotionen.[ii] Während eine anthropologischen, bzw. vorwiegend biologisch-anthropologisch ausgerichtete, prähistorische Forschung der Evolution der menschlichen Emotionen, gerade in Hinblick auf deren Bedeutung für das soziale Miteinander, Aufmerksamkeit schenkte,[iii] blieb man in der Archäologie an sich diesem Thema gegenüber weithin skeptisch eingestellt. Und während in der Ethnologie (mehrheitlich seit den 80er Jahren) dem disparaten Feld der Emotionen entsprechend Raum gegeben wurde[iv], verblieb die Archäologie, auch der historischen Epochen, weitgehend stumm[v]. Die simplifizierende Annahme, es handele sich bei Emotion um eine starre, unveränderliche, nicht kulturspezifische, anthropologischen Konstante ist irreführend[vi]. Schon die Beschäftigung mit dem Thema durch die Ethnologie verweist auf Gegenteiliges. Darüberhinaus, und auch unabhängig davon, verbleibt die archäologisch immanente Frage. nach der materiellen Verkörperung von Emotionen und Handlungen, die aus ihnen und mit ihnen erwachsen, zu klären. Diese materiellen Hinterlassenschaften, also die Verkörperungen (embodiments) von Emotionen bzw. vielmehr der Handlungen, die mit ihnen - direkt oder indirekt - verbunden sind, geben Aufschluss darüber, wie mit Emotionen in den kultur- und gesellschaftsspezifischen Kontexten umgegangen wurde.

Hauptanliegen des Projekt sind aber nicht Emotionen jedweder Art, sondern eine spezifische Emotion: nämlich Angst. Dementsprechend geben Materialbelege, und die mit ihnen verbundenen Handlungen, Aufschluss darüber, welchen Ängsten in den untersuchten Gesellschaften besondere Aufmerksamkeit, manifest auf materieller Ebene, zuteil wurde.
Angst als Untersuchungsgegenstand umfasst in diesem Rahmen nicht ‚nur‘ den kurzen, zeitlich begrenzten, physisch messbaren Zustand eine Erregung, die wir als solche akut wahrnehmen können, sondern auch jene Angst, die – in ‚latenzartigem‘ Zustand - in jedem Menschen längerfristigen Platz finden kann und so sein Handeln, bewusst oder unbewusst, zu beeinflussen vermag. Diese Angst muss nicht eine pathologische Phobie sein, sie kann auch als sozial konditioniert aufgefasst werden[vii] und somit ein gesellschaftrelevantes Phänomen darstellen, ein Produkt z.B. von politischem Handeln, Sozialisierung und/oder Religion. Damit ist Angst, was nicht nur den kurzfristigen emotionalen Zustand der individuellen, biologisch messbaren Erregung - verursacht durch ein bestimmtes, klar definiertes Ereignis, meint, ein emotionales Verhältnis, ein soziales Konstrukt, auf Grund dessen Entscheidungen getroffen werden können, Handlungen vorangetrieben oder unterlassen werden können. Ängste sind somit auch Agents, bzw. präziser Ursachen dafür, warum Menschen zu Agents werden können. Sie sind somit auch, in einer immanenten Verbindung von prozessualem und postprozessualen archäologischem Denken, treibende Kräfte in der Geschichte. Und so ist in den simpelsten Fällen, die Fähigkeit Angst erzeugen zu können, auch eine Form des Gewaltmittels, und somit ein Teil von Macht. Ebenso kann Angst Menschen zu Handlungen außerhalb ihres sozialen Gefüges treiben, Angst kann Menschen dazu bringen, Regeln zu brechen, die sonst für unumstößlich gehalten werden. In diesem Fall ist Angst ein Überlebensmechanismen: Dieser sichert (in den meisten Fällen) dem Menschen, die Fähigkeit sich über ein soziales Gefüge, dass ihn sonst einschränkt und reglementiert, hinwegzusetzen, um so sein Überleben zu sichern. Damit sind Emotionen, so auch Ängste, nicht per se als konträr zur Ratio zu sehen[viii]; Emotionen dienen auch dem Fortkommen, Ängste schützen den Menschen und sichern sein Überleben. Insofern sind Ängste bzw., die Handlungen die aus ihnen Erwachsen auch Instinkte. Sind es Instinkte, sind sie aber nicht mehr sozial konditioniert: Sie sind alleinig biologisch terminiert. Demnach gilt: der Mensch lebt im Spannungsfeld seiner biologsicher und seiner sozialen Determinanten. Wann sind Ängste sozial verursacht, wann sind sie rein biologisch, wann überwindet der Mensch auf Grund von Ängsten soziale Zwänge, wann überwinden Urängste soziale Ängste. Wie entstehen soziale Ängste? Sind soziale Ängste überall gleich? Sind sie, wie der Terminus sozial sagt, gesellschafts- und damit auch kulturspezifisch?
Demzufolge ist eine der Fragen, der in dem Projekt nachgegangen, ob bzw. wie es durch Sozialisierung möglich ist eine (operante) Konditionierung unkonditionierter Reize zu erbringen, die dann zur Prägung von Angstphänomenen führen kann, welche für eine bestimmte Gesellschaft typisch zu sein scheinen, und somit nicht vorwiegend biologisch, sondern sozial terminiert sind. Demzufolge wird erörtert, welche Ängste in altorientalischen Gesellschaften konditioniert wurden, und wie sich deren Sitz im Leben gestaltete. Es geht demnach weniger um die Identifikation universeller Ängste, ebenso wenig wie es um Individualängste geht, sondern um spezielle Angstphänomene, die (wie die sogenannte german. Angst), kulturspezifisch anmuten, somit auch kulturimmanent behandelt werden und demnach auch einen abgrenzbaren materiellen Niederschlag im Befund aufweisen können.
Neben der forschungsgeschichtlichen Erörterung der Frage, in welchen archäologischen Arbeiten explizit, und auch implizit, Angst zum Untersuchungsgegenstand wurde, steht die Darstellung grundlegender Herangehensweisen an das Thema in andere Fachdisziplinen (Psychologie, Philosophie, Anthropologie, Ethnologie, Soziologie, Geschichte). Nur aus einer fächerübergreifenden Perspektive heraus lassen sich die Möglichkeiten für eine methodische Herangehensweisen einer archäologisch orientierten bzw. dominierten Betrachtung des Phänomens Angst fundiert erarbeiten. Ebenso fundamental verbleiben sowohl eine Begriffsdefinition von Angst als auch die Klärung spezifischer Termini wie Ängstlichkeit, Furcht, Panik, Phobie, Gefühl, Affekt, Verhalten, Emotion[ix]. Dem steht zwangsläufig eine Positionierung von Angst innerhalb der Emotionen zur Seite. Es sind klare Arbeitsdefinitionen zu schaffen, die für das Projekt Geltung haben, da es auch in der Psychologie keine einheitliche Definition von Emotionen gibt (so herrscht Unklarheit darüber, was alles als Emotion definiert wird, besonders uneins ist man u.a. bei Mitgefühl, Schuldbewusstsein usw.), oder ob nur kurzfristig oder auch langfristige Zustände als Emotionen verstanden werden etc.
Zwei Quellengattungen stehen zu einer Auswertung zur Verfügung: archäologische und philologische Quellen. Mit den philologischen Quellen werden Themenbereiche ebenso wie konkrete Begrifflichkeiten abgedeckt. Textgattungen wie Epen (z.B. Gilgamesch), Mythen, Riten sowie Träume und Traumdeutungen werden auf Phänomene wie Angst, Angstprävention und Angstbekämpfung hin untersucht. Diese Texte leisten ferner Hilfestellung zur Interpretation von archäologischen Befunden, so zum Beispiel über die enthaltenen Beschreibungen konkreter Riten und deren Abläufe.
Aus den verschiedenen Angstkonzepten gehen mehrere Handlungen, die sich potentiell im archäologischen Befund niedergeschlagen haben können, hervor: diese können in drei grundlegende Typen eingeteilt werden: a) Handlungen, die Angst evozieren (zumeist intendiert) b) Handlungen, die Angst mindern (also in den Bereich der Prävention einzuordnen sind) c) Handlungen, die aus einem konkreten, zeitimmanenten Angstzustand heraus entstehen. Auf deren materielle Manifestation werden Funde und Befunde, wie beispielsweise Gräber, Horte, Siedlungsbefunde und Bilder analysiert.
Aus der Untersuchung und Zusammenführung der beiden Quellengattungen ergibt sich, inwiefern Angst in altorientalischen Gesellschaften schriftlichen sowie materiellen Niederschlag fand, welche konkreten Ängste womöglich kulturspezifisch und veränderlich waren bzw. sind und welche Ängste - ähnlich menschlichen emotionalen Grundzuständen (Urängsten) - als weitgehend konstant bezeichnet werden können.
Sind also Ängste immer gleich, aber die Bewältigungsstrategien verschieden? Oder finden Ängste verschiedene kulturspezifische Spielarten und Problemlösungsmechanismen?
Diese Fragen zählen zu Grundfragen, denen in dem Projekt nachgegangen wird, um eine grundlegende Facette des Menschseins archäologisch greifbar zu machen.

 

Literatur zum Thema Emotion – eine einführende Auswahl (siehe auch Endnoten)

  • J. D. Baldwin, Habit, Emotion, and Self-Conscious Action, Sociological Perspectives 31, 1988, 35–57
  • L. R. Binford, Mortuary Practices: Their Study and Their Potential, Memoirs of the Society for American Archaeology, 1971, 6–29,
  • S. R. Bokenkamp, Ancestors and anxiety. Daoism and the birth of rebirth in China, A Philip E. Lilienthal book in Asian studies (Berkeley, Calif 2007)
  • R. Buck, Human motivation and emotion 2(New York 1988)
  • S. A. Döring, Explaining Action by Emotion, The Philosophical Quarterly 53, 2003, 214–230,
  • S. Dunant – R. Porter, The age of anxiety
  • I. Eibl-Eibesfeldt, Die Biologie des menschlichen Verhaltens. Grundriß der Humanethologie 3(Weyarn 1997)
  • I. Eibl-Eibesfeldt, Grundriß der vergleichenden Verhaltensforschung. Ethologie 8(Vierkirchen-Pasenbach 2004)
  • P. Ekman, Facial Expressions of Emotion: New Findings, New Questions, Psychological Science 3, 1992, 34–38,
  • P. Ekman, The nature of emotion. Fundamental questions, Series in affective science (New York 1994)
  • P. Ekman, Emotions inside out. 130 years after Darwin's The expression of the emotions in man and animals ; [… result of a Conference Entitled Emotions Inside Out: 130 years after Darwin's The Expression of the Emotions in Man and Animals … held November 16 - 17, 2002 in New York City], Annals of the New York Academy of Sciences 1000 (New York, NY 2003)
  • P. Ekman – S. Kuhlmann-Krieg – M. Reiss, Gefühle lesen. Wie Sie Emotionen erkennen und richtig interpretieren, Spektrum-Akademischer-Verlag-Taschenbuch 2(Heidelberg 2010)
  • N. H. Frijda, The emotions, Studies in emotion and social interaction (Cambridge 1993)
  • P. Goldie, Explaining Expressions of Emotion, Mind 109, 2000, 25–38,
  • M. E. Harkin, Feeling and Thinking in Memory and Forgetting: Toward an Ethnohistory of the Emotions, Ethnohistory 50, 2003, 261–284
  • E. Hermann – B. Röttger-Rössler, Lebenswege im Spannungsfeld lokaler und globaler Prozesse. Person, Selbst und Emotion in der ethnologischen Biografieforschung, Göttinger Studien zur Ethnologie 11 (Münster 2003)
  • S. D. Houston, Decorous Bodies and Disordered Passions: Representations of Emotion among the Classic Maya, World Archaeology 33, 2001, 206–219
  • H. L. Kessler, Neither God nor man. Words, images, and the Medieval anxiety about art, Reihe Quellen zur Kunst 29 1(Freiburg i. Br 2007)
  • S. Maitlis – H. Ozcelik, Toxic Decision Processes: A Study of Emotion and Organizational Decision Making, Organization Science 15, 2004, 375–393 
  • J. Merten, Einführung in die Emotionspsychologie.1(Stuttgart 2003)
  • K. Oka, Eine transkulturelle Studie zur altruistischen Angst - Vergleich zwischen der sozialen Phobie und dem Tai-jin-kyôfu -, Fortschr Neurol Psychiatr 69, 2001, 417–422
  • G. Pitcher, Emotion, Mind 74, 1965, 326–346,
  • D. Pugmire, Real Emotion, Philosophy and Phenomenological Research 54, 1994, 105–122, Rachman – Wengenroth 2000
  • S. Rachman – M. Wengenroth, Angst. Diagnose, Klassifikation und Therapie, Aus dem Programm Huber 1(Bern 2000)
  • A. Rafaeli – R. I. Sutton, Expression of Emotion as Part of the Work Role, The Academy of Management Review 12, 1987, 23–37
  • R. Salecl – E. M. Vogt, Über Angst (Wien 2009)
  • T. J. Scheff – B. E. F. Beck – M. P. Carroll – A. K. Daniels – R. Day – S. Fuchs – J. H. Goldstein – Don Handelman – A. R. Hochschild – B. Kapferer – I. Karp – Aaron Lazare – P. Mitrani – K. O. Schlesinger – J. D. Stoeckle – J. van Baal – W. E. A. van Beek – T. R. Williams, The Distancing of Emotion in Ritual [and Comments and Reply], Current Anthropology 18, 1977, 483–505
  • L. Schmidt-Atzert, Lehrbuch der Emotionspsychologie (Stuttgart, Berlin 1996)
  • G. M. Simon, Shame, Knowing, and Anthropology: On Robert I. Levy and the Study of Emotion, Ethos 33, 2005, 493–498
  • L. Stonebridge, The writing of anxiety. Imagining wartime in mid-century British culture, Language, discourse, society (Basingstoke 2007)
  • B. Weiner, An attributional theory of motivation and emotion, Springer series in social psychology (New York 1986)
  • M. J. A. Wohl – N. R. Branscombe, Group Threat, Collective Angst, and Ingroup Forgiveness for the War in Iraq, Political Psychology 30, 2009, 193–217
  • G. M. Zaragoza, Einleitung: Angst und Geschlecht. (German), Germanic Review 79, 2004, 3–6
  • A. Zinck – A. Newen, Classifying Emotion: A Developmental Account, Synthese 161, 2008, 1–25

 


[i] zu einer Übersicht zum Forschungsstand (im Jahr 2000) siehe: Tarlow, S., Emotion in Archaeology, Current Anthropology, Vol. 41, No. 5, 2000, pp. 713-746.
[ii] Dies liegt mitunter darin begründet, dass die Meinung vorherrschte, dass eine “Emotionsarchäologie“ als Subdisziplin nicht produktiv sein könne, da Emotionen nicht alleinig, sondern immer kontextuell studiert werden müssten. Ebenda 729-730. (Wobei Tarlow selbst durchaus für das Studieren von Emotionen plädiert.) Diese Forderung (bzw. dieser Vorwurf) ist so absurd, wie gleichzeitig zutreffend: denn alles, was archäologische Forschung anbelangt, sollte auf einen weiteren Kontext ausgerichtet sein.
[iii] Siehe unter anderem Dettwyler, Can Paleopathology Provide Evidence for “Compassion”? oder insgesamt in die Problematic einführend: Massey, Douglas S. (2002): A Brief History of Human Society: The Origin and Role of Emotion in Social Life. In: American Sociological Review, Jg. 67, H. 1, S. 1–29 oder neu: Spikins, P.A., Rutherford, H. E. and Needham, A. P. From Hominity to Humanity: Compassion from the earliest archaic to modern humans, Time and Mind 3, 2010
[iv] Röttger-Rössler, B., Die kulturelle Modellierung des Gefühls: ein Beitrag zur Theorie und Methodik ethnologischer Emotionsforschung anhand indonesischer Fallstudien. Göttinger Studien zur Ethnologie 13. Göttingen (2004).
[v] Nicht so z.B. die Mittelalterforschung: allgemein gehaltenes Beispiel: Duby, G., Unseren Ängsten auf der Spur vom Mittelalter zum Jahr 2000. Köln (1996)
[vi] Steven Matthews bemerkte, es sei nicht nötig Emotionen zu entdecken oder auszugraben, da sie schon (und immer) anwesend seien: “We need to acknowledge that people in the past were emotional beings, that emotions guided not only their actions but their views and experiences of the world – emotion is already and always present, we do not need to discover or excavate it. Emotions can be understood as embodied, as inseparable from bodily practices such as gestures, rooted in the intimacy and immediacy of instantiated or corporeal interchange: face-to-face, body-to-body (Crossley 1995: 145). Emotions are part of experienced reality arising from and orientated toward the social world, as part of the skills that are used to cope with the social order. Time, space and identity are all states that are directly experienced and embodied, and are interwoven with emotion and affective states of perception.” (Hervorhebung durch die Verfasserin) Matthews, S., The materiality of gesture: Intimacy, emotion and technique in the archaeological study of bodily communication. 2005, S. 3-4: Quelle: URL:  http://www.semioticon.com/virtuals/archaeology/materiality.pdf
[vii] Und ist daher eben nicht immer als individuell pathologisch zu bezeichnen.
[viii] Diese Meinung wird schon lange nicht mehr als universell angesehen.
[ix] Unvermeidlich in diesem Zusammenhang ist auch eine Betrachtung dieser Begriffe in der englischen Sprache: anxiety, fear, feeling, emotions etc..

 
For further information please contact: Elisabeth Wagner-Durand

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How do they fare?” – Children’s graves in Middle Bronze Age Syria and the Northern Levant A study in respect to cultural memory and social obligations.   

 

The project aims for an comprehensive study of child graves dating back into the Middle Bronze I and II/III (MB IIA-C) in the wider  area of modern Lebanon and Syria. The data is comprehensively collected from all published and / or available excavations in this region and analyzed in quantative as well as in qualitative matters.
Based on questions, arisen from a study of graves of the site of Kamid el-Loz, the record will be examined in respect of remembrance and social commitments.  The study it thought to enhance our understanding of the apprehension of children in Middle Bronze Age societies, depending on their (social) age and status .
It shall reveal how these societies dealt with their children, especially with their early loss in terms of burial customs and social memory.
 
For further information please contact: Elisabeth Wagner-Durand
 

 

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